Der ehemalige Bischof Mixa bittet: ‘um Verzeihung für alles, was ich nicht recht gemacht habe und vor allen Dingen um Verzeihung bei all den Menschen, die ich nicht in der rechten Weise behandelt habe, deren Erwartungen ich nicht erfüllt habe und die ich enttäuscht habe.’ (Quelle)

Da fühlen wir uns gleich angesprochen. Wir warten erstmal noch seinen Rücktritt von der Entschuldigung und die folgende Darstellung, nach der er sich nur unter dem Druck des öffentlichen Fegefeuers entschuldigt hat, dann werden wir uns weiter zur Causa Mixa äussern.

dfo

Kleiner Lacher des Tages

Frau mauert Makler ein

Die Nachricht sollte den Bankstern und Aasgeiern eigentlich ein bissel Angst machen. Laut dem ehemaligen Nachrichtenmagazin hat in Griechenland eine Frau gemeinsam mit ihrem Partner einen Immobilienmakler getötet und im heimischen Badezimmer eingemauert. Und zwar wegen finanzieller Schwierigkeiten.

Nun ist Mord und Totschlag ja wirklich kein probates Mittel zur Konfliktbewältigung. Aber Immobilien, Griechenland, finanzielle Schwierigkeiten – na, klingelts? Immerhin darf man dem griechischen Staat vorwerfen, sich nicht selbst um seine Verbrecher zu kümmern.

dfo

Was wie ein Zitat von Kinski klingt, soll jedoch dem Munde der katholischen Top-Rampensau, in fanatischeren Kreisen auch als der emeritierte Diözesanbischof Dr. Walter Mixa (*abspritz*) bekannt, entkrochen sein. Und zwar gegenüber einem, wie es in Kirchenkreisen so schön heisst, ‘Jungpriester’. Bei solchen Bezeichnungen wird manchem wohl heiss unterm Ornat oder sonstwo.

Jedenfalls soll das in einer Akte stehen, wie Süddeutsche und FAZ übereinstimmend berichten. Das Delikate dabei; Mixa konnte bisher kein sexueller Missbrauch Schutzbefohlener nachgewiesen werden. Vielleicht eignet sich die Angelegenheit ja, um den weltweit größten Schwulenclub erst mal als solchen darzustellen und ihm somit die Chance zu selbstbewussterem Auftreten zu geben. Statt priesterlicher Röcke würden viele der seelig schmachtenden Schäfchen doch gern mal etwas Leder oder Gummi sehen. Auch mit Innennoppen. Das Kreuz als alleiniges Massagestäbchen hat auch ausgedient. Mit Peitschen und Ruten, wahlweise Dornenkronen, lassen sich, genügend Phantasie vorausgesetzt, reizvolle Rollenspiele umsetzen. Und zu guter Letzt; wie wäre es denn, wenn die knackigen Minestranten mal den Bischof besteigen, statt umgedreht? Ökumenischer Rudelbums und alles wäre ok.

Der Dienst, den Mixa der Kirche und mithin der Gesellschaft leistet, kann nicht genug betont werden. Der CSD Berlin ist dieses Jahr ja schon vorüber, so schnell konnte die Kurie natürlich keinen Umzugswagen bereitstellen, ausserdem muss in den Diözesen zunächst mal kontaktfreudiges und aufgeschlossenes Personal gefunden werden. Das Problem ist gerüchteweise nicht der Mangel an solchen, sondern die Vielzahl der Bewerbungen, die derzeit in Rom eintrudeln. Leider war der Vatikan nicht bereit Dailyfuckoff ein Interview zu geben, doch ein Nuntius flüsterte uns zu, Papst Benedikt sei zur Zeit ‘in positiver Weise zu aufgeregt um sich mit derart lapidaren Dingen zu beschäftigen. Im Moment steht er in besonders intensiven Kontakt zum heiligen Geist.’

Aha.

dfo

Nach einer Feier mit feingeistigen Getränken beginnt der nächste Tag ganz ruhig. So ruhig, dass man es gerade schafft, bei GoogleMaps Leipzig von oben anzuschauen. Bei meinem virtuellen Rundflug steuerte ich gerade ein berühmt berüchtigtes Kreuz an, das Connewitzer. Eine Ecke, die ich (dank der Südbrause) auch in echt kenne. Vom Südbrausen-Terassenblick hat man ja beste Aussicht auf den gegenüberliegenden Supermarkt. Der wird in Google als Rewe-Markt angezeigt (sehr richtig!!), aber mit dem Zusatz REWE Deutscher Supermarkt. Sehr witzig ist, dass es gerade diesen Markt getroffen hat in einem Wohnviertel Leipzigs, wo sicherlich nicht alle mit patriotischer Überzeugung einkaufen außer vielleicht beim Sternburg-Bier-Holen vor der WM. REWE macht übrigens Werbung mit einem Herrn Podolski…naja, Hauptsache er trifft.


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Gastbeitrag von ssk

Das Symbol des afrikanischen Fussballs, die Vuvuzela, sorgt derzeit bei Fans und Gegnern des beliebten Rasensports, bei Spielern und Zuschauern, für Ärger. Grund dafür ist ihr völlig hemmungsloser und vor allem massenhafter Einsatz seitens der Zuschauerränge. Abhilfe schafft hier die neue Heckler & Koch – ‘HK 2010 / Silent’. Sie verfügt über einen integrierten Schalldämpfer, der diskret auch eine Verwendung der Vuvuzela als Blasrohr erlaubt.

dfo

Geht es nach (Noch-) Verteidigungsminister Guttenberg, könnte die Wehrmacht, äh Wehrpflicht bald der Vergangenheit angehören. Im Moment steht das aber noch nicht genau fest, da Karl Theoador zu Maria und Sylvester Nut.., pardon Guttenberg sich dem neuen Lieblingsspiel deutscher Politiker hingegeben hat – dem Spiel mit dem Rückzugsgedanken. Wahrscheinlich ist das als Reaktion auf  interne Zerwürfnisse zu werten, da Gutte nach dem Rauswurf von Schneiderhahn und dem Rumpelstilzchen (Wichert) in seinem Ressort an Rückhalt verloren hat, zumal die eigene Rolle bei der ‘Kommunikation’ des Kundus-Massakers nach wie vor unklar ist.

Sei es wie es sei, früher wäre sowas mal eine echte Sensation gewesen, heute sieht man der Umwandlung der Armee in eine Truppe von Söldnern und Profikillern eher gelassen entgegen. Dailyfuckoff hat für Euch mit einem Verantwortlichen gesprochen:
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Thilo Sarrazin ist immer für einen derben Spass zu haben. Mal erklärt er dass er bestimmte Menschen nicht anerkennen müsse, mal, dass 16 Grad Celsius im Winter für Arbeitslose warm genug sind.

Nun hat es dem Meister des verbalen Vandalismus gefallen, die Deutschen zu warnen:

Wir werden auf natürlichem Wege durchschnittlich dümmer. (Quelle)

Zugegeben, da war ich baff. Nur 20 Jahre nach der Wende erkennt ein Wessi öffentlich, dass wir in der Gesamtheit dümmer werden. Den Prozess der zuwanderungsbedingten Verdummung kann man im Osten schon lange studieren. Kaum, dass die Innerdeutsche Grenze wegfiel, strömten Wellen westdeutscher Einwanderer zu uns, die blühende Landschaften herbeihalluzinierten, dann das ganze Land abwrackten, die Renten für sicher erklärten und die Segnungen des Euro beschworen. Nicht zu vergessen das Privatfernsehen, dessen blosses Vorhandensein jegliches Bildungsinteresse der Zielgruppen erodieren lässt. Warum das alles natürlich sein soll, liess Sarrazin offen. Durchschnittliche Dummheit? Wer weiss.

dfo

Schlagerwettbewerbe sind der Renner, wenn es um Vermarktung absolut durchschnittlicher Stereotype geht. Das fängt bei den Gesichtern an, gefolgt von der Mode und den Inhalten. Bisher hatte Deutschland beim Eurovision Song Contest nicht viel zu bieten, immerhin gelang es einmal unter Aufwendung des deutschen Fräuleinwunders Nicole, den Sieg davonzutragen. Nun ist das für echte Deutsche nicht weiter schlimm, im Gegenteil. Denn das Scheitern als Global Player ist gleichsam tragisches Kernelement teutonischer Lebensart.
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Überraschungsei des Tages

Roland Koch tritt zurück!!

<humor>

Roland Koch tritt zurück! Das ist im Moment überall zu lesen und damit hat der heutige Tag gute Chancen zu einem persönlichen Feiertag zu werden. Dennoch mischt sich auch Wehmut in die nur allzu verständliche Freude.
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Ich werd nich mehr. Mitten im von Dummheit und Gier regierten Europa kommen auch noch vernünftige Stimmen zu Gehör. Wenn auch nur aus Dummheit und Gier. In einem unserer Mikro-Nachbarländer (nein, nicht Polen^^) sorgten Politiker verschiedener Coloeur, mit einem spektakulär anmutenden Vorstoss für Aufmerksamkeit. Sämtliche Drogen sollen legalisiert werden. In jenem Ländchen ist man ja gemeinhin liberal, aber dieser Vorstoss hat es nun doch in sich.

Was für den einen oder anderen gar irre klingen mag, ist für den anderen die neu-entdeckte ultimo ratio. Die Kosten für Drogenprozesse und Inhaftierung würden gleich komplett wegfallen, die Mafia könnte sich verpissen und ganz nebenher fallen auch noch Steuern an. Klingt doch gut, warum nur merken die das erst jetzt? Mich erinnert das alles an einen Song von Götz Widmann, die Zaubersteuer.

dfo