es gibt einfach dinge die keines weiteren kommentars bedürfen. auch diesen artikels und farblichen abstimmungen nicht.


dfo
vorausschickend mal einige bilder von jener wunderbaren landschaft:


der zadlitzbruch ist in der dübener heide gelegen und stellt ein wirkliches einzigartiges natürliches ensemble dar. im 19. jahrhundert ausgetorft, regenereriert sich das moor langsam wieder. pro jahr wächst dir torfschicht ca. 1 mm, vorausgesetzt das moor wird nicht entwässert.
entstanden ist das moor so ungefähr nach der letzten eiszeit, also handelt es sich um eine pleistozäne landschaft.
die tatsache dass das moor nicht vom menschen unangetastet blieb, führt zu dessen heutiger begehbarkeit. denn zwecks austorfung wurden ab 1864 dämme kreuz und quer durchs moor angelegt und der wasserspiegel abgesenkt.
heute ist das moor wieder dabei sich langsam zu erholen. es ist beeindruckend von welch filigraner schönheit selbst diese ‘reste’ heute sind. zu den typischen vertretern einer solchen lanschaft gehören u.a. der mittlere und der breitblättrige sonnentau, welche zu den fleischfressenden pflanzen unserer heimat gehören. auch selten gewordene insekten, wie die kleine moosjungfer, einer libellenart, haben hier ihr refugium.
wer sich also auf schusters rappen begibt, sollte sich stets im klaren darüber sein, dass er nirgends, aber auch wirklich nirgendwo, alleine ist.
dfo
















