Studie belegt: 1% der Deutschen Internetabhängig!

Folgen so dramatisch wie bei Drogensucht

Eine Studie (wiedermal) belegt, dass eine halbe Million Menschen in Deutschland internetabhängig sind. Weitere 2,5 Millionen sollen gefährdet sein. Die Folgen dieser Sucht gleichen denen von Alkoholismus. Schön für die Betroffenen, denn Alkoholiker sind bekanntlich sehr gesellig. Für die Studie haben inselbegabte Fachidioten Forscher 15.023 Personen telefonisch befragt. Die anderen waren gerade mit Surfen beschäftigt, beziehungsweise betrunken.

Die Experten stiessen auf besorgniseregende Erkenntnisse. Menschen, die Internetabhängig sind, verbringen überdurchschnittlich viel Zeit im Internet. Etwa 4 Stunden täglich. Nebenbei würden sie reale soziale Kontakte vernachlässigen und sind ausserdem nicht mehr imstande, offline eine Pizza zu bestellen.

Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Circa 41 Millionen Menschen in Deutschland sind abhängig von ihrem Arbeitsplatz. Sie verbringen dort mehr Zeit als anderswo (zw. 6-12 Stunden täglich) und haben statt realer sozialer Kontakte nur Chefs und unliebsame Kollegen. Um diesen Missstand zu beheben hat die Regierung bereits unter rot/grün Massnahmen gestartet, darunter das äusserst erfolgreiche Freizeitprogramm ‘HartzIV’.

Weniger gelassen sieht man unterdessen anderen Suchterscheinungen entgegen, die, trotz gegenteiliger Auffassung namentlich nicht genannter Akademiker, nicht erst seit kurzem bestehen sollen. Praktisch 100% der Bevölkerung sind abhängig von mehrmaliger Nahrungsaufnahme am Tag. Als wäre das nicht schlimm genug, schliessen sich diesem, durch rationale Betrachtung kaum schlüssigen, Suchtverhalten andere, zwanghafte Verrichtungen an. Tägliches, mehrmaliges Urinieren bzw. Abstuhlen wurde ebenfalls bei 100% der Nahrungsmittelabhängigen bewiesen. Derzeit ist sich die Wissenschaft uneins, ob diese komplizierte Erkrankung in Verbindung mit dem Zwang ein Arbeitsverhältnis einzugehen steht.

Ebenso erschreckend ist die Zahl derer, die von regelmässigem Atmen  abhängig (100%) sind. Abgesehen von den schädlichen Folgen, die Suchterkrankungen immer für das Wohlbefinden des Einzelnen bedeuten, leidet hier die Umwelt in besonders drastischer Weise durch das, bei der Ausübung des Suchtverhaltens freiwerdende, Kohlendioxid. Der weltweite Temperaturanstieg ist die Folge dieses Treibens.

Ergänzt wird die Katastrophe durch Menschen, die sich zur Benutzung eines Automobils gezwungen fühlen, da hier die Auswirkungen mehrer Suchterkrankungen kumulieren. Der Pkw-Süchtige atmet zwanghaft, während er gleichzeitig abhängig beschäftigt ist. Ein Teufelskreis.

Die Wissenschaft ist sich nach internationalem Austausch auch über die Ursache multipler Abhängigkeitserkrankungen einig. Im Grunde fängt alles recht früh an, genauer im Säuglingsalter. Zu diesem Zeitpunkt ist der Mensch vollständig von seinen Eltern abhängig, was ihn für alle Zeiten prägt und o.g. Erkrankungen zur Folge hat. Nur die Vermeidung von Nachwuchs kann das Problem der Abhängigkeit vermeiden und da, so sind die Experten sicher, ist Deutschland schon seit langem auf dem richtigen Weg.

dfo

Ich werd nich mehr. Mitten im von Dummheit und Gier regierten Europa kommen auch noch vernünftige Stimmen zu Gehör. Wenn auch nur aus Dummheit und Gier. In einem unserer Mikro-Nachbarländer (nein, nicht Polen^^) sorgten Politiker verschiedener Coloeur, mit einem spektakulär anmutenden Vorstoss für Aufmerksamkeit. Sämtliche Drogen sollen legalisiert werden. In jenem Ländchen ist man ja gemeinhin liberal, aber dieser Vorstoss hat es nun doch in sich.

Was für den einen oder anderen gar irre klingen mag, ist für den anderen die neu-entdeckte ultimo ratio. Die Kosten für Drogenprozesse und Inhaftierung würden gleich komplett wegfallen, die Mafia könnte sich verpissen und ganz nebenher fallen auch noch Steuern an. Klingt doch gut, warum nur merken die das erst jetzt? Mich erinnert das alles an einen Song von Götz Widmann, die Zaubersteuer.

dfo