SWIFT, die zwote!
USA halten sich nicht an Abmachung
Nun ist es also passiert. Was Gegner des SWIFT – Abkommens von anfang an befürchtet haben ist eingetreten. Die Amerikaner, weltweit bekannt für Sensibilität und Nächstenliebe, speichern völlig wahllos und Daten von EU-Bürgern wenn diese Bankgeschäfte tätigen. Nicht etwa, um Steuerhinterziehungen weltweit zu bekämpfen, sondern wegen des Terrorismus. Immerhin, einige der Schlafmützen aus Brüssel, die diesen Mist abgenickt haben, fordern die Aussetzung des Abkommens.
In einem Artikel des ehemaligen Nachrichtenmagazins heisst es, dass es seit der Einführung von SWIFT 27.000 Anfragen bezgl. Terrorismusverdacht gegeben hat. Und in keinem einzigen Fall zu irgendeinem Erfolg geführt hat.
Besonders ärgerlich ist, dass SWIFT zum Zeitpunkt der Abstimmung so gut wie gar nicht öffentlich kommuniziert worden ist, vielleicht hätte es den einen oder anderen Bürger ja interessiert, wie die Herren in Brüssel mit ihrem Bankgeheimnis umgehen.
Der Artikel schliesst übrigens mit dem Satz: ‘Ohne glaubwürdigen Datenschutz, werden Europas Bürger auf Dauer transatlantische Datentransfers nicht akzeptieren.’
Vielmehr steht aber zu befürchten dass sie es aus reiner Unkenntnis und ohne Eigenkompetenz dulden werden.
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