Erst- oder Zweitschlag, was hätten S’ denn gerne?
wieder deutsches U-Boot für Israel
Ist man eigentlich auch dann Antisemit, wenn man Waffenlieferungen nach Israel scheisse findet? Vielleicht lässt sich Monsignore Broder ja mal dazu herab, uns diesbezüglich aufzuklären.
Konkret gehts um das 6. U-Boot der Dolphin-Klasse, das Deutschland nach Israel liefert und anteilig Kosten in Höhe von 135 Mill. Euro übernimmt. Das Boot kann wie seine Vorgänger atomar bestückte Mittelstreckenraketen aufnehmen. Damit könnte Israel einen Zweitschlag führen, wenn es atomar angegriffen wird. Es könnte genausogut einen Erstschlag führen, aber das klingt als Argument nicht so doll. Überhaupt ist mir diese ganze Erst- und Zweitschlagslogik irgendwie unheimlich. Im Falle eines atomaren Angriffs kann man ruhig von Vernichtung reden. Nur die Angst, nach einem Angriff selber vernichtet zu werden, hält die Verrückten weltweit davon ab, ihre Atomwaffen zu nutzen. Zumindest in der Theorie. Ich will nicht wissen was passiert, wenn mal einer am roten Knopf rumfummelt, der glaubt dafür ins Paradies zu kommen, also jemand dessen umgehende Terminierung sogar noch seinen Plänen entgegenkommt.
Diesem erneuten U-Boot-Deal sind 3 Jahre Verhandlungen vorausgegangen. Immerhin. Ich weiss nicht, ob ich 3 Jahre lang mit jemandem verhandeln würde, der etwas von mir haben will und nicht den Preis zu zahlen bereit ist. Wahrscheinlich konnten die Deutschen das israelische Bedürfniss nach mehr Kriegsgerät nicht einfach abschlagen, weil sonst wieder die Nazikeule zum Zuge käme.
Immerhin konnten die Deutschen ‘durchsetzen’, das Isreal Steuereinnahmen von Pälestinensern an die palästinensische Autonomiebehörde weiterleitet. Es handelt sich um Zaster, der eingefroren wurde, nachdem, jetzt kommts, Palästina als eigenständiges Mitglied in die UNESCO aufgenommen wurde. Wie ich finde, hätte Deutschland seinen U-Boot Deal mit Israel auch einfrieren können, als Reaktion darauf das Israel einem anderen Land die Teilhabe an einer Weltorganisation neidet. Oder die draufgelegten Millionen an die Palästinenser weiterleiten, wenn es wirklich um die gehen würde. Das wäre natürlich furchtbar ungerecht gegenüber Israel.
Achso, wenn mir jetzt einer erklären will, dass diese Rüstungsscheisse hierzulande Arbeitsplätze sichert, kann er mir gleich seine GPS Daten zum sofortigen Erstschlag übermitteln.
dfo
Räder müssen rollen für den Sieg!
Regierung plant Verkauf von 200 Leopardpanzern an Saudi-Arabien
Dass wir im Paradies der Bekloppten und Bescheuerten leben ist seit Wischmeyer allgemein akzeptiert und verinnerlicht. Deswegen wundert sich auch niemand dass zum Zwecke der Bereicherung 200 Leopard-Kampfpanzer von Deutschland nach Saudi-Arabien verkauft werden sollen. Die Sauds die vor Jahrzehnten noch in Zelten lebten sind dank des Öls, welches besonders bei den am letzten Weltkrieg beteiligten Nationen nachgefragt war, in der Lage sich derartigen militärischen Luxus zu leisten. Nebenbei bemerkt erhalten die Sauds mit amerikanischer Unterstützung ein Regime dass Despoten like Mubarak, Gaddafi und Ben Ali wie Kleinkinder dastehen lässt.
In einem Werbevideo (s.u.), das den neuen Leopard 2A7 zeigt, wird auch darauf hingewiesen (ab 1:06) dass diese Mordmaschiene besonders gut im Einsatz gegen aggressive Demonstranten geeignet ist. Da es auch in Saudi-Arabien langsam gärt, ist das wohl das ausschlaggebende Verkaufsargument. Unsere Regierenden haben davon den Vorteil dass sie den Einsatz des L-2A7 gegen Demos dann schon mal aus sicherer Entfernung studieren können. Sicher werden sie beim Einsatz der BW im Inneren von diesen Erkenntnissen profitieren.
dfo
















